Der Kreisbericht

Was auf dieser Website Seite für Seite steht, auf 11 Seiten für einen Kreis zusammengefasst: nach Berufen gegliedert, gegenüber Deutschland, dem eigenen Bundesland und den Nachbarkreisen eingeordnet, mit der Veränderung zum Vorjahr. Datenstand: August 2026.

Musterbericht ansehen (PDF) Kreis Gütersloh, August 2026 · 11 Seiten · 0,7 MB

Was darin steht, an einem Monat

  • 3.470 gemeldete offene Stellen, 18 % mehr als ein Jahr davor – über alle Kreise Deutschlands gerechnet blieb die Zahl im selben Zeitraum gleich.
  • Mechatronik, Energie und Elektro: 0,3 Arbeitslose je gemeldeter Stelle, knapp über die gesamten fünf Jahre der Reihe.
  • Lebensmittelherstellung: 100 gemeldete Stellen statt 250 im Vorjahr, ein Rückgang um 60 %.
  • 54 % der Arbeitslosen suchen eine Helfertätigkeit, aber nur 23 % der gemeldeten Stellen sind welche.

Vier Aussagen aus dem Bericht oben, Stand August 2026. Jede lässt sich auf eine Zahl darin zurückführen.

Was drinsteht

  • Seite 1: das Wichtigste des Monats, ausgewählt nach festen Relevanzregeln – dazu, was seit dem Vormonat neu ist, was weggefallen ist und was seit Jahren besteht
  • Arbeitsmarkt-Radar: alle Auffälligkeiten, nach Relevanz sortiert, und seit wie vielen Monaten schon
  • Arbeitsmarkt-Puls: Bestand, Zugang und Abgang nebeneinander
  • Anforderungsniveau: Helfer, Fachkraft, Spezialist, Experte – bei den Stellen und bei den Arbeitslosen
  • Saisonvergleich: derselbe Kalendermonat über fünf Jahre
  • Profil des Kreises: welche Berufsfelder hier stärker vertreten sind als im Bundesschnitt
  • Arbeitslose je gemeldeter Stelle: nach Berufsfeld und nach Berufsgruppe
  • Nachbarkreise und Bundesland: Rangliste und Karte, auch über Landesgrenzen hinweg
  • Fertige Sätze: zum Übernehmen in eigene Berichte, jeder auf die Zahlen im Bericht zurückführbar

Wo der Unterschied zum Arbeitsmarktreport der Bundesagentur liegt

Die Bundesagentur veröffentlicht für jeden Kreis einen monatlichen Arbeitsmarktreport, kostenlos und mit exakten Zahlen. In vielem ist er breiter als dieser Bericht: Unterbeschäftigung, Grundsicherung, Arbeitsmarktpolitik, Ausbildungsmarkt. Berufe gliedert er nach 14 Berufssegmenten, samt dem Verhältnis von Arbeitslosen zu gemeldeten Stellen.

Dieser Bericht geht bei den Berufen eine Ebene tiefer, auf die 145 Berufsgruppen der Klassifikation der Berufe. Er arbeitet dafür mit den Datenbanken der Bundesagentur, die jeden Wert auf Zehner runden – das ist der Preis der feineren Gliederung, und der Bericht sagt an jeder Stelle, wo die Rundung eine Aussage begrenzt. Drei Dinge kommen hinzu, die aus den Zahlen erst eine Aussage machen:

  • Einordnung. 3,3 Arbeitslose je gemeldeter Stelle sagen für sich genommen nichts. Erst der Vergleich mit Deutschland, mit dem eigenen Bundesland, mit den Nachbarkreisen und mit der eigenen Vorgeschichte macht daraus einen Befund.
  • Dauer. Zu jeder Auffälligkeit steht, seit wann sie besteht. Das unterscheidet einen Ausschlag vom Normalzustand, und es ist die Frage, die eine einzelne Monatszahl nie beantwortet.
  • Jeden Monat, nach denselben Regeln. Die Daten werden automatisch über Kreise, Berufsgruppen und Monate zusammengeführt und immer gleich ausgewertet. Sie müssen die Datensätze nicht selbst abfragen, verbinden und vergleichbar halten.

Wie die Auffälligkeiten bestimmt werden

Nach festen Regeln, für alle Kreise gleich, ohne freie Textgenerierung. Die Schwellen sind keine gesetzten Zahlen, sondern Perzentile der bundesweiten Verteilung: Über alle Kreise, Berufsfelder und Monate hinweg markiert das 20. Perzentil den Beginn von „knappes Angebot“, das 85. den Beginn von „großes Angebot“. Ein Signal bedeutet damit etwas Nachprüfbares, nämlich dass dieses Berufsfeld in diesem Kreis zum untersten Fünftel Deutschlands gehört – und nicht bloß, dass ein Wert unter einer frei gewählten Grenze liegt.

Ein Signal verschwindet erst wieder bei einem milderen Wert als dem, bei dem es erschienen ist. Dieser Abstand verhindert, dass ein Berufsfeld jeden Monat auf- und zugeht, weil ein Wert knapp um eine einzige Grenze pendelt. Ausführlich auf der Methodik-Seite und im Bericht selbst.

Für Redaktionen

Die Zahlen stammen aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Wer sie übernimmt, nennt die Quelle („© Statistik der Bundesagentur für Arbeit“). Der Bericht enthält dafür fertige, belegbare Sätze samt den Zahlen, auf denen sie beruhen.

Für jeden der 400 Kreise und kreisfreien Städte gibt es denselben Bericht. Wenn Sie einen bestimmten brauchen, auch kurzfristig, schicke ich ihn zu.

Für Ihren Kreis

Der Musterbericht oben ist vollständig; es ist nichts ausgeblendet. Wenn Sie ihn für Ihren Kreis sehen möchten, Fragen zur Methodik haben oder etwas darin vermissen: stellenradar@gmx.at.

Erstellt aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit, eigene Berechnungen. Diese Website steht in keiner Verbindung zur Bundesagentur für Arbeit. Die Berufsfelder sind eine eigene Zusammenfassung der Klassifikation der Berufe und keine amtliche Gliederung.